Nationalpark Plitwizersee, Nationalpark Krka, Kornati, Brijuni, Mljet, Nord-Velebit, Nationalpark Paklenica, Nationalpark Risnjak, Kornati, Brijuni, Mljet, Nord-Velebit
In Kroatien gibt es 352 verschiedene Gebiete, die unter Naturschutz stehen. Ihre Gesamtfläche beträgt 5605 qkm bzw. 9 Prozent der kroatischen Festlandfläche.
Die am wichtigsten unter Naturschutz stehenden Gebiete sind:
- Die acht Nationalparks (Plitvice, Krka, Kornati Brijuni. Mljet, Nord-Velebit, Paklenica und Risnjak)
- Die zehn Naturparks (Kopacki rit, Papuk, Lonjsko polje, Medvednica, Zumberak-Samoborsko gorje, Ucka, Velebit, Telascica, Vranjsko jezero und Biokovo.)
Außer den Nationalparks, Naturparks und streng geschützten Naturreservaten schützt Kroatien weitere 430
verschiedene Gebiete und Objekte, davon insgesamt 79 Sonderreservate 38 Parkwälder, 70 Landschaften und 108 Naturdenkmäler (geologische, geomorphologische, hydrologische, paläontologische Denkmäler und seltene Baumexemplare). Besonders geschützt werden auch 135 Parkarchitektur-Denkmäler - Arboreten, botanische Gärten, Parks, einzelne Bäume und Baumgruppen. Geschützt sind auch insgesamt 777 Tierarten, 44 höhere Pflanzenarten und 159 Pilzarten. Zusätzlich werden auch andere auf europäischer Ebene geschützte Tierarten geschützt, die sich auf dem Territorium Kroatiens aufhalten.
Die drei natürlich getrennten Teile Kroatiens, das Flachland, das Bergland und das Küstenland unterscheiden sich im Bezug auf ihre Grundmerkmale sehr. Den größten Teil macht das fruchtbare und stark besiedelte kroatische Flachland aus, das den südwestlichen Rand der großen Pannonischen Ebene einnimmt. Seine wichtigsten
natürliche Merkmale sind die uralten Eichenwälder in den Schwemmgebieten, die zahlreichen Flüsse in ihren gut erhaltenen Angestammten Flussbetten sowie eine reichhaltige und vielfältige Pflanzen- und Tierwelt. Aber dieser Pannonische Raum ist nicht immer so flach wie es scheint und so zeichnen sich am Horizont immer wieder
pittoreske weinreiche Hügel und waldreiche Pannonische Berge ab, die wie Inseln aus dem Pannonischen ”Getreidemeer” herausragen.
Im Gegensatz zum kroatischen Flachland ist das gebirgige Kroatien relativ klein und sehr dünn besiedelt. Deshalb konnte seine Natur ihren ursprünglichen Zustand zum größten Teil erhalten und bewahren. In seinen dichten Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern leben noch der Bär, der Luchs und der Wolf, während sich in seinen klaren Flüssen die Fischottern und Forellen tummeln. Die kroatischen Gipfel erreichen nicht die Höhe der Alpengipfel, aber ihre weißen Kalksteine sind oft so geformt, dass sie selbst dem fantasievollsten Bildhauer als Inspiration dienen könnten.
Dieses ergibt sich aus der Vielzahl und der Vielfalt der Karst Erscheinungen, die eine Folge der ausnehmend kalkhaltigen Beschaffenheit dieser Felsen sind. Diese sind gerade für Kroatien charakteristisch. Die vielfältigen, im Kroatischen ”Skrapa”, ”Dolac” und ”Ponikva ” genannten Reliefformationen des Karstes an der Erdoberfläche setzten sich auch unter der Erde mit einer Vielzahl an Höhlen und Schlünden fort, wie man sie kaum woanders in Europa wird antreffen können. Welche Bedeutung der kroatische Karst hat und von welcher Besonderheit er ist, zeigt am deutlichsten die Tatsache, dass sich in der Fachliteratur für die meisten dieser schwer zu definierenden Formen die Nomenklatur gerade der kroatischen Ausdrücke, wie z. B. Dolinen, bedient.
Und, als Krönung, schließlich die Hauptattraktion Kroatiens: ihre Küste, derentwegen die meisten Besucher kommen. Die kroatische Küste hat neben der griechischen die meisten Inseln und ist die am stärksten gegliederte im Mittelmeerraum. Ihre Länge beträgt 1.778 Kilometer und zusammen mit den Ufern der 1.185 Inseln, Inselchen und Riffen sogar 5.835 Kilometer.
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