Mostar, die Hauptstadt der Herzegowina, liegt malerisch zu beiden Seiten der Neretva, die von der berühmten türkischen Brücke überspannt wird. Außer diese gibt es in der Stadt noch eine reihe anderer sehenswerter Bauten. Für einen längeren Ferienaufenthalt in Kroatien, lohnt sich Mostar zu besichtigen.
Sehenswertes: - Das orientalisch anmutende ALTSTADTVIERTEL mit seinen zahlreichen Moscheen erkundet man zu Fuß; die hineinführenden Gassen und Straßen enden alle in Fahrverbotzonen. Erstes Ziel aller Besucher ist natürlich die Türkenbrücke, von der junge Männer den Sommer über gegen Trinkgeld 20 m tief in die Neretva springen. Einmal im Jahr, am 27. Juli, findet an der Brücke auch ein sportlicher Wettbewerb der Springer statt.
Auf dem Weg zur Brücke gibt es Zahlreiche Souvenirläden und Werkstätten in denen Schmuck und Geräte produziert werden. Doch sind längst nicht alle Antiquitäten, die hier feilgeboten werden (Kannen, Töpfe, türkische Rauchgeräte), wirklich alt.
Die größte Moschee von Mostar und zweifellos die schönste in der ganzen Herzegowina ist die 1557 erbaute Karadjoz-Beg-Dzamija. Sie zeichnet sich durch ein sehr hohes, schlankes Minarett und eine Kuppel aus.
Unweit der Türkenbrücke kann man die Moschee des Koski Mehmed-Pascha besichtigen. Auffallend an ihr die massive Bauweise und ihre Lage an den Felsen des Neretva-Ufers. Das Minarett der Moschee verschafft den schönsten Blick über die Stadt.
Ein recht interessanter Bau ist auch die alte serbisch-orthodoxe Kirche, 1833 vollendet. Sie ist nicht weit von der Neuen serbisch-orthodoxen Kirche entfernt, die 1873 an einer Stelle entstand, die der regierende Sultan Abdul Asis persönlich ausgewählt hatte. Der Sultan spendete den Orthodoxen auch Geld für den Bau. Die alte Kirche liegt tiefer als die Umgebung, so dass sie zuweilen auch als „unterirdische“ Kirche bezeichnet wird. Sie enthält u.a. eine wertvolle Ikonensammlung und Bilder serbischer, russischer und italienischer Meister.
Blagaj:
Nicht versäumen darf der Besucher der Abstecher zum nur 10 km entfernten Dorf Blagaj , dem das viel später gegründete Mostar im 15 Jh. seine einstige Bedeutung nahm. Auf dem Hügel über dem Dorf thront die Festung Stjepan grad. Die Dorf Straße endet bei der Quelle des Neretva-Nebenflüsschens Buna, das ein gutes Beispieleiner Karstquelle darstellt der Oberlauf des Flusses, Zalomka genannt , verschwindet viele Kilometer entfernt im Karstgebirge. In einem mächtigen Schwall unter einer steil aufragenden Felswand tritt er wieder aus dem Gebirge als Buna-Quelle hervor.
Medjugorje:
Rund 37 km von Citluk entfernt liegt der nunmehr europabekannte neue Wallfahrtsort Medjugorje. Eine Gruppe einheimischer Kinder hatte hier am 24. Juni 1981 erstmals eine Marienerscheinung. Obgleich bisher von der Kirche nicht offiziell anerkannt, wächst die Zahl der Gläubigen ständig. Für sie stehen heute in der kleinen Gemeinde bereits ein paar Tausend Privatunterkünften und seit 1987 eine Bungalow-Anlage mit 300 Betten zur Verfügung.













Die kroatische Küstengewässer bieten außenordentlich günstige Möglichkeiten für den Bootstourismus. Die Adriaküste, das Interessanteste Revier für Sportbootfahrer am Mittelmeer, hat in Kroatien einschließlich der über tausend Inseln eine Küstenlänge von mehr als 6000 km, die längste Mittelmeerküste innerhalb eines europäischen Landes.
Die Küste war schon in der Steinzeit vor etwa 5000 Jahren besiedelt. In den Bronze- und Eisenzeit ließen sich dort illyrische Stämme nieder, die von einigen Küstenorten aus als Seeräuber operierten. Auch Griechische Kolonisatoren siedelten sich an 117 v. Chr. begannen die Römer, die Illyrer und die Griechen zu unterwerfen, wobei sie auch immer weiter in Landesinnere vordrangen. Die Eroberung war im 1. Jhr. n. Crh. Weitgehend abgeschlossen. Vom 7. Jhr. an erschienen slawische Stämme in Istrien. Zuerst besiedelten sie das innere der Halbinsel, dann rückten sie allmählich auch zu den alten Städten an der Westküste vor. 787 geriet Istrien in den Machtbereich der Franken, während die Küstenstädten und die Inseln im Kvarner Golf noch längere Zeit unter Oberhoheit des byzantinischen Reiches blieben. Herzog Ivan, den die Franken als ihren Statthalter eingesetzt hatten, siedelte in den Städten Slawen an und versuchte damit den römischen Einfluss zu verdrängen. Diese Politik der Slawisierung führte zu einem Konflikt zwischen den Städten und dem Herzog, der aber 804 in einer großen Versammlung am Fluss Rizana bei Koper vor den Abgesandten Karls des Großen beigelegt werden konnte.
Viele Siedlungen Dalmatiens haben sich in ähnlicher Weise entwickelt. Prähistorische Funde in Höhlen beweisen, dass das Gebiet vielerorts bereits in der Steinzeit bewohnt war. Später siedelten hier keltische , dann illyrische Stämme. Zuerst auf den vorgelagerten Inseln, dann auch an Plätzen der Küste entstanden Ansiedlungen von Griechen und Phöniziern. Den Römern gelang es nicht überall, sich sogleich festzusetzen, als sie ab 200 v. Chr. Versuchten, an der Küste Dalmatiens Fuß zu fassen. Mettelus, der 118 v. Chr. die Besitzergreifung systematisch vorantrieb, hatte schließlich Erfolg mit seinem Bemühen, ganz Dalmatien Rom zu unterwerfen. Er erhielt fortan den Beinamen „Dalmaticus“.
Die zweitgrößte Stadt Kroatiens und gleichzeitig Hauptstadt der Bundesland