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MOTOVUN liegt 20 km südöstlich von Buje, der Ort wird wegen seines historischen Stadtbildes gerühmt – mit alten Mauern, Türmen und Stadttoren auf einem 277 m über das Meer das Mirna-Tal überragenden Hügel. Auf dem Hauptplatz thronen ein massiger Glockenturm aus dem 13. Jh., daneben die Kirche im Renaissancestil und eine schöne Loggia aus dem 17. Jahrhundert.
Von Motovun in 18 km Entfernung dann PAZIN mit altem Stadtteil am Rande einer Schlucht, in der das Flüsschen Pazinski potok – typische Karsterscheinung - verschwindet. Das unheimliche Loch soll Dante zu seiner Schilderung des Höllenschlundes inspiriert haben, während Jules Verne das Kastell von Pazin, das am beste erhaltene in Istrien in seinem Roman „Mathias Sandorf“ beschrieben hat. In der Kathedrale kann man im Altarraum Wandmalereien aus dem 15. Jh. Sehen; der freistehende Glockenturm stammt von 1705. Zur Römerzeit lag hier das befestigte Lager Castrum Pisini.
5 km nordwestlich von Pazin schließlich das nächste lohnende Besichtigungsziels, das Dorf BERAM. In der Kirche des hl. Martin von 1431 trägt das Taufbecken eine glagolitische Inschrift. In Beram wurden auch illuminierte glagolitische Handschriften gefunden, die heute die Nationalbibliothek in Ljubljana verwahrt. Wichtiger als der Ort selbst ist für den Besucher ein Gang zum naheliegenden, 1 km entfernten Friedhof von Beram. Seine Kirche Maria in den Felsen (S. Marija na Skriljinah) enthält einen prachtvollen Zyklus von Wandmalereien, die von Vinzanz aus Kastav im späten 15. Jh. Geschaffen worden sind. Die Kompositionen „Totentanz“, „Anbetung der Hl. Drei Könige“ und „Glücksrad der Fortuna“ gelten als die bedeutendsten Schöpfungen mittelalterlicher Malerei in Istrien.









