
Das Adriatische Küstenland, der schmale istrisch-dalmatinische Küstenraummit seinem vorgelagerten Inselflur ist eine Welt für sich. Steil und unzugänglich erhebt sich in geringer Entfernung vom Meer die Kalkmauer des Dinarischen Gebirgsblocks. Auf der felsigen Küstenebene und den wenig höher gelegenen schmalen Terrassen ist Feldbau nur in bescheidenem Ausmaß möglich. So ist der Blick der Bevölkerung seit alters auf die See gerichtet. Von allen slawischen Völkern stellen die Dalmatiner die besten Seeleute und Schiffskapitäne.
Die reiche Gliederung der Küste in ungezählte Buchten und Schlupfwinkel kam der frühen Entwicklung der Adriaschifffahrtsehr zustatten. Überall dringt das Meer tief ins Land ein, zuweilen in schlauchartigen Buchten die wie die Boka Kotorska an Norwegische Fjorde erinnern, aber ganz anderer Entstehung sind, denn in Kroatien gab es auch während der Eiszeit keine Gletscher, die das Meer erreichten.
Die Oberflächenform des Adriatischen Küstenlandes wird durch die junge Faltung bestimmt; Flysch Mergel Mulden wechseln mit Kreidekalkrücken ab. Die fruchtbaren Flysch Mulden haben sich durch ihre intensive Nutzung deutlich von den unfruchtbaren, weiß schimmernden Karstrücken ab. Das Vinodol im Norden des Küstenlandes ist ein schönes Beispiel für eine derartige langgestreckte Kulturzone inmitten der öden Kalkberge. Häufig sind die Flysch Mulde durch Flüsse, die hier im Unterschied zu den Kalkgebieten nicht versickern, kräftig ausgeräumt. Infolge des nacheiszeitlichen Meeresspiegeleinstieges drang dann das Meer in die Depressionen ein. So entstanden die „Kanäle“, die nun die zu Inseln gewordenen Kalkrücken voneinander trennen. Inseln und Kanäle zeigen die gleiche nordwest-südöstliche Streichrichtung wie die Dinarischen Gebirgsketten des Festlandes. Da die unteren sanften Hänge des ertrunkenen Hügellandes vom Meer überflutet sind, steigen Halbinseln und Inseln dieser typischen Ingressionsküste auffallend steil aus dem Wasser auf. Die innige Durchdringung von Wasser und Land, der Wechsel zwischen dem dunklem blau des Meeres und dem weiß der von der Brandung zerfressenen Kalkklippen schafft überaus malerische, abwechslungsreiche Küstenbilder.
Die Adria stellt nur einen verhältnismäßiger schmalen nördlichen Ausläufer des Mittelmeeres dar. So ist dessen klimatischer Einfluss im Norden des Küstenlandes nur gering. Die Halbinsel Istrien und südlich davon weit ins Festland eingreifende Bucht des Kvarner liegen noch in der winterkalten Übergangszone des mitteleuropäischen Eichenmischwaldes. Aber der Ölbaum gedeiht hier schon und steigt in geschützten Lagen bis 360 m Höhe empor. Weiter nach Süden hin, vor allem auf den Inseln von Dalmatien, setzt sich der immergrüne Buschwald, die typisch mittelmeerische Macchia durch in der auch während des Winters das Blühen nicht aufhört. Baum Erika, Pistazie, Myrte, Erdbeerbaum und Zistrose setzen sie in den tieferen Lagen zusammen. Lorbeer, Steineiche und Steinlinde steigen höher hinauf. Strandkieferwälder bedecken die süddalmatinischen Inseln. Etwa von Split herrscht die Vollmediterrane Vegetation. Rebstöcke, Feigen, Oliven, Mandel und Johannisbrotbäume. Zypressen, Agaven und Opuntien vervollständigen das Bild der Mittelmeer-Kulturlandschaft. Die höheren Hänge freilich bedeckt magerer Karst Heide.
Die Abgeschlossenheit vom Binnenland hat dazu geführt, dass das kroatische Küstenland viel stärkere kulturelle Einflüsse von adriatischen Gegen Gestände als aus dem Inneren Südosteuropas empfing. Rom und Venedig zogen die Küstenslawen in ihren Bann. Städte wie Zadar, Sibenik, Trogir, Split, Dubrovnik zeigen romanisch-mediterranes Gepräge, wenn auch ihre Bewohner immer vorwiegend Slawen waren. Diese Küstenslawen wurden für den römisch-katholischen Glauben gewonnen, während sich die Slawen jenseits der dinarischen Gebirgsmauer größtenteils zur griechisch-orthodoxen Kirche bekennen.
Die Küstenstädte mit ihren hohen Steinhäusern, den engen, schattigen Treppengassen und ihren großartigen Palästen der Spätgotik und der Renaissance haben nichts Gemeinsames mit den übrigen Städten Kroatiens. Gewaltige Befestigungsanlagen und der geflügelte Markuslöwe erinnern allenthalben an die einstige Seeherrschaft Venedigs. Seit dem vierten Kreuzzug beherrschte Venedig Dalmatien und auch Teile des albanischen Küstengebiets. Als Erbe Venedigs fiel dann später Dalmatien an Österreich.
Das Adriatische Küstenland

Sportliche Urlauber, die gerne surfen, kommen hier voll auf Ihre Kosten. Surfen in Kroatien macht richtig Spaß; hier warten viele schöne Strände an bezaubernden Ferienorten, gute Wellen bei gutem Wetter. Im Frühjahr und Herbst sind die besten Windverhältnisse in Kroatien, aber auch im Sommer kann man stets einen entspannten Nachmittag auf dem Brett verbringen. Anfänger können mit surfen in Kroatien gut in Viganj oder mit dem Südwest-Wind im Städtchen Premantura beginnen. Im Ort Bol findet man die höchsten Wellen, hier können sich Surfer austoben.
Klima Kroatien Wetter

Kuciste Bucht
Im Landesinneren, dessen Klima kontinentalen Charakter hat, sind die Sommer heiß und die Winter streng und reich an Schnee. Zwischen der Adriaküste und dem Gebirge herrscht der ausgleichende Einfluss des maritimen Klimas vor, so dass hier die Sommertemperaturen erträglich sind. Die Wintermonate sind verhältnismäßig warm, aber reich am Regen. In Dalmatien
kann die Bora, ein heftiger, kalt trockener Fallwind, sehr unangenehm werden; daher ist beim Befahren der Küstenstraße erhöhte Vorsicht geboten.
Im Landesinneren, dessen Klima kontinentalen Charakter hat, sind die Sommer heiß und die Winter streng und reich an Schnee. Zwischen der Adriaküste und dem Gebirge herrscht der ausgleichende Einfluss des maritimen Klimas vor, so dass hier die Sommertemperaturen erträglich sind. Die Wintermonate sind verhältnismäßig warm, aber reich am Regen. In Dalmatien kann die Bora, ein heftiger, kalt trockener Fallwind, sehr unangenehm werden; daher ist beim Befahren der Küstenstraße erhöhte Vorsicht geboten; Jahresmittel von Kraljevica bei Rijeka 4,5 °C. Der Schirokko, ein vor allem im Winterhalbjahr auf der Vorderseite von Zyklonen gelegentlich wehender feuchtheißer Südwind wirkt erschlaffend. Erfrischend ist dagegen der Maestral, ein an schönen Sommertagen wehender Seewind.
Oberflächentemperatur des Meereswasserssteigt im Winter von 9°C im Golf von Triest bis 13 °C bei Budva. Im Sommer liegt sie nur in der nördlichsten und südlichsten Adria über 25 °C zwischen Rijeka und Split bei 22 °C, bei Hvar und Dubrovnik bei 24 °C.
Drüben in Dalmatien
Dalmatien klingt zwar wie ein Land aus der Phantasie, entspringt aber keineswegs wilden Urlaubsträumen, sondern liegt eigentlich ganz nah. Denn Dalmatien ist ein Teil des beliebten Urlaubslandes Kroatien im südlichen Teil Europas. Historisch gesehen hat sich der Name im 1. Jahrhundert nach einem illyrischen Stamm der Dalmaten herausgebildet - hier findet man auch viel Geschichtsträchtiges und Zeugnisse der bewegten Historie. An der Ostküste im Süden gelegen, erstreckt sich Dalmatien über weite Teile der kroatischen Adria-Küste. Die Insel Rab ist der nördlichste Punkt von Dalmatien, im Süden endet die Region mit der Bucht von Kotor. Im Osten ist man direkt an der Grenze zu Bosnien und Herzegowina, quasi im Herzen des Balkan und gleichzeitig direkt am mediterranen Meer. Split und Dubrovnik sind die größten Städte im Bereich Dalmatien und auch bekannte Urlaubsorte. Dalmatien hält aber viele Möglichkeiten für schöne Ferien bereit und ist ein überraschend vielfältiger Landstrich mit schönen Altstädten und Kathedralen, die sogar Weltkulturerbe sind.
Glokentürmen Kroatien
Dieses ausgeprägte Merkmal des Stadtbilds machte im Laufe der Zeit viele Veränderungen durch: Aus den vorromanischen Glockentürmen mit durchgehend geschlossenen Fassaden gingen die Türme der Gotik (12 Jh.) hervor. Dann kamen schließlich die abgeklärten Formen der Renaissance (16 Jh.) und die Verspieltheit des Barock, in dem man die Kirchtürme mit bronzegedeckten Zwiebeltürmchen schmückte.
Die Domkirche von Korcula rühmt sich des am reichsten verzierten Glockturms mit Formen aus Gotik und Renaissance.
Der Glockturm von Dom in Trogir ist einmalig in seiner Art und zeichnet sich durch eine jeweils unterschiedliche stilistische Gestaltung der einzelnen Geschosse aus:
Das Erdgeschoss ist Romanisch, das erste Obergeschoss ist frühgotisch, das zweite spätgotisch, das dritte trägt Merkmale der Renaissance, die Skulpturen an den Ecken des Kirchturmdaches sind in manieristischer Art geschaffen und wurden im Barock angebracht.
Surfen in Viganj Kroatien
Ferien in Viganj
Viganj ist ein idyllischer Urlaubsort im schönen Ferienziel Kroatien. Das verschlafene Städtchen liegt an der südlichen Küste direkt an der Adria ganz bei der Spitze des Landstrichs auf der Halbinsel Peljesac.
Geschrieben von: cro-marin
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Sehenswürdigkeiten in Ston
Als Urlauber will man den idyllischen Ort Ston, der im äußersten Nordwesten der Meerenge von Ston und an der Landenge mit demselben Namen liegt, welche die bekannte Halbinsel Peljesac mit dem Festland verknüpft, unbedingt kennen lernen.
Es gibt die idyllische Halbinsel Peljesac. Die Halbinsel Peljesac liegt an der dalmatischen Adriaküste in Kroatiens Süden. Die Halbinsel Peljesac hat eine Fläche von 358 Quadratkilometer. Die hübschen kleinen Orte, welche die Küste der Halbinsel Peljesac säumen, sind heutzutage ebenso wie die Inseln sowie die dalmatische Küste gern besuchte Ziele für Urlauber.
Urlaub machen auf der Halbinsel Peljesac
Die Halbinsel Peljesac ist ein beliebtes Urlaubsziel in Kroatien, das jeder Urlauber unbedingt mindestens einmal im Leben aufsuchen sollte. Die Halbinsel Peljesac ist die zweitgrößte Halbinsel von Kroatien. Größer ist nur noch die Insel Istrien. Die Halbinsel Peljesac hat eine Länge von 70 km. Peljesac ist eine wunderschöne und idyllische Halbinsel.








