Urlaub auf den Inseln Susak und Unije

Ferienwohnung Insel Susak und Unije

Kroatien ist ein Inselparadies und Reisende haben es schwer, sich unter den vielen schönen Reisezielen für eines zu entscheiden. Wer etwas Besonderes sehen möchte, erkundet die Inseln Susak und Unije. Unije ist eine einmalige Insel mit reicher Natur auf Kalksteinboden und ohne Autoverkehr. Die abgeschiedene Insel Susak hat sich dagegen ihre eigene Tradition bewahrt. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen unsere Ferienwohnungen und Ferienhäusern auf den Inseln Susak und Unije vor. Alle Unterkünfte für Sie und Ihre Familie in Susak oder Unije können Sie online buchen.

Inseln in Kroatien: Susak und Unije als beliebte Reiseziele Kroatien

Die wohl merkwürdigste Insel der gesamten kroatische Adriaküste liegt etwa 10 km westlich Losinj im offenen Meer: Susak, ein Eiland, das im Gegensatz zu allen anderen Adriainseln aus einem großen Schwammsandhügel von 3 km Länge und bis zu 2,5 km breite besteht. Auf Susak gedeihen nur Wein und Schilfrohr. Die Bewohner schöpfen das Wasser aus Zisternen und die Gassen des Inseldorfes sind so eng, dass gerade des Moped des Briefträgers passieren kann. Kein Auto hat die Inseln je gesehen. Nicht weit vom Susak entfernt liegt die hauptsächlich aus Kalkstein bestehende Insel Unije; auf der zu ihr gehörenden Halbinsel Poje finden sich Sandberge ähnlichen Ursprungs wie auf Susak.

Früher konnten viele Bewohner vom Fischfang leben. Heute, da die See in der oberen Adria abgefischt ist, konzentrieren sich die wenigen in ihrer Heimat verbliebenen Insulaner auf den Weinbau; die von der Reblaus hier nie geschädigten Reben ergeben einen dunkelroten, fast schwarzen, schweren Wein von intensiven Duft. Die Frauen verkaufen selbstgefertigte Souvenirs an die Touristen, die älteren Menschen, darunter viele Rückkehrer aus den USA und alte Seefahrer mit stets zum Ausguck umgehängten Ferngläsern, leben von ihrer Rente. Der versuch, einen kleinen wirtschaftlichen Aufschwung durch eine Sardinenfabrik herbeizuführen, misslang; das hässliche, leerstehende Gebäude beeinträchtigt nach dem Landen den Blick auf das altertümliche Inseldorf.

Geschichte:

Susak war schon in der Römerzeit bewohnt; reiche Kaufleute unterhielten damals auf dem Eiland Landsitze. Doch Interessanter als die Geschichte der Einwohner ist die Frage, wie das Naturphänomen einer Sandinsel mitten im Meer entstanden ist. Fest steht bisher, woher der Sand stammt: aus den Ostalpen! Wie er dorthin gelangte und warum er sich ausgerechnet auf den Kalkplatten im Meer, die heute zeitweise am Uferrand noch sichtbar werden, niederließ, darüber grübeln die Geologen schon seit mehr als 200 Jahren. Eine Theorie besagt, der Stand stamme noch aus jenen Uhrzeiten, da die Adria Inseln Teile des Festlandes waren. Flüsse sollen den Sand damals aufgehäuft haben. Eine andere Theorie macht eiszeitliche Winde für die Sanddünen verantwortlich, die sich heute noch immer in bis zu 100 m Höhe auftürmen.

Sehenswertes:

Ganz Susak gleicht einem Freilichtmuseum. In den engen Gassen rücken die Frauen beim Stricken und Besticken der Souvenirs die Schemel in den Schatten der Häuser. Nirgendwo ein Laut, kein Lächeln, kaum Kinder. Die Zeit scheint steckengeblieben. Hinter dem Hafendorf führt links ein Fußpfad an den Schilfrohrfeldern vorbei zum höheren Teil der Ortschaft. An seinem Ende ein freier Platz vor der 1770 errichteten Nikolauskirche im Inneren ein bemaltes byzantinisches Holzkruzifix aus dem 12. Jh., das aus einem gesunkenen Schiff stammt. Vor der Kirche eine der zahlreichen, über die Insel verstreuten Zisternen, welche die Wasserversorgung sicherstellen: Quellen gibt es keine. Der weitere Rundgang über Susak erreicht dann einen Friedhof, der mit Inschriften in Italienischer Sprache und altkroatischem Dialekt, der nur noch hier gesprochen wird, einen Blick in die Geschichte des Eilands vermittelt. Schließlich auf dem Hügel Garba der Leuchtturm mit wundervollem Ausblick auf zahlreiche Inseln rings herum und auf die offene See.

Auf die Abgeschiedenheit des Eilands ist es wohl zurückzuführen, dass sich hier und nur hier, sowohl der frühere kroatische Dialekt als auch alten Totenklagen so lange gehalten haben. Neben der alltags- gibt es eine Festtagstracht. Dabei tragen die Frauen unter bunten, abstehenden "Miniröcken" drei Unterröcke.

Segeln

Susak ist zwar heute den Sommer über einen jeden Tag von zahlreichen Ausflugsbooten angelaufenes Ziel und das Hafenbecken wird gern von Segeljachten aufgesucht, die hier übernachten. Urlauber finden jedoch auch in einigem einfachen Häusern ohne Komfort, Ferienzimmern und Unterkünften. Das ganze Eiland umgeben einsame Sandstrände.

Insel Unije

Für Urlaub ohne Lärm und Rummel eignet sich auch die 18 kmq große Insel Unije, die von den zwischen Pula und Mali Losinj verkehrenden Linienschiffen angelaufen wird. Die Insel besitzt eine fruchtbare Niederung mit Olivenhainen und Rebpflanzen. Viele Fremdenbetten warten auf Gäste, es Gibt Strom, aber keine Wasserleitung; das lebensnotwendige Nass wird wie auch Susak aus Zisternen geschöpft. Zu den historischen Relikte auf Unije gehören die Überreste römischer Landsitze und die Mauerringe vorgeschichtlicher Wallburgen.