Ferienwohnung Senj

Urlaub in Senj

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Wer an diesem Ort, der von der Uferstraße aus unscheinbar wirkt, vorbeifährt oder hier auf das Fährschiff zur Insel Rab wartet, ahnt nicht, was Senj in früheren Zeiten für eine bedeutende Rolle gespielt hat. 1615 lösten die Einwohner sogar einen krieg zwischen Venedig und Österreich aus. Der Ostkern liegt über der Adria-Magistrale; wer das Städtchen kennen lernen möchte, muss den Abzweig zu den Plitwitzer Seen folgen. Senj besitzt zwar einen Badestrand, aber ein großes Seebad wurde es bisher nicht.

Das Wetter spielt in Senj eine besondere rolle: hier scheint die Bora, der gefürchtete Fallwind aus dem norden, ihren Uhrsprung zu haben (man sagt die Bora werde in Senj geboren, in Rijeka verheiratet und in Triest zum sterben verurteilt.) Tatsache bleibt, dass die Bora, wenn sie über die Küste hereinbricht, in Senj besonders heftig weht, was auf der kurvenreichen Adria-Magistrale immer wieder zu schweren Unfällen führt.

Sehenswertes:

Von den ursprünglich 16 Kirchen der Stadt bleiben nur zwei ganz oder teilweise erhalten: So der Dom Sveta Marija, der im 11. bis 12. Jh. Erbaut, 1943 schwer beschädigt und 1947 restauriert wurde, mit abseits stehenden Glockenturm von 1900. Im Inneren der Kathedrale sind barocke Altäre zu sehen, das grab des Bischofs von Senj, Johannes de Cardinabilus (von 1392) und ein steinernes Tabernakelhäuschen aus dem 15. Jh. Die Sakristei stammt aus dem Jahr 1497.

An der Westecke des Dom Platzes steht das in einem Übergangsstil von der Gotik zur Renaissance erbaute Palais Vukasovic (erbaut im 15. Jh., jetzt mit stadtgeschichtlicher Sammlung). Beim ehemaligen Stadttor Mala vrata ein Barockpalast aus dem 18. Jahrhundert.

Außerhalb der Stadt, an der nach Rijeka führenden Hauptstraße, rechts das Kirchlein des hl. Martin mit einer glagolitischen (d. h. im altslawischen Alphabet geschriebenen) Inschrift von 1330. Auf dem Hügel ist die Festung Nehaj (Führte nichts) sichtbar, die der Kapitän von Senj, General Ivan Lenkovic, 1558 errichten ließ.

Unter einem Fenster ein dreifaches Wappen: in der Mitte das erzherzogliche, links das Wappen von Ivan Lenkovic, rechts das seiner Gemahlin. In der Festung sind weitere glagolitische Inschriften zu sehen. Sie entstammen den Kirchenbauten außerhalb der Stadt, die bei Angriffen der Türken zerstört wurden.

Umgebung:

Ein Abzweig zu den Plitwitzer Seen besteht auch 10 km südlich Senj. Diese bis zu den Sägewerken von Anici geteerte und gut ausgebaute Straße windet sich in kehren von der Adriaküste über das kahle Karstgebirge und fällt dann in bewaldete Hochtäler ab. Hinter Anici verwandelt sich die Straße in einen nur noch von Pferdefuhrwerken befahrbaren Wald und Wiesenweg, der aber bei mäßigem Tempo auch mit Pkw zu bewältigen ist. Er führt durch einsame, landschaftlich besonders reizvolle Gegenden. Bei Otocac wird der Hauptverkehrsweg zu den Plitwitzer Seen wieder erreicht. Die ausgeschilderte Strecke ist nicht länger als der übliche Verbindungsweg nach Otocac, nur unvergänglich schöner.