Lipizza Gestüt

Lipizza, ein kleiner Ort in Istrien

Wie können Sie Lipizza in Istrien in Slowenien erreichen:

Eigener Pkw, Bahn nach Triest oder Sezana/Divaca/Pkw Transfer oder Linienflug nach Triest/Pkw Transfer, möglichst bis 18.00 Uhr.

Rasse LipizzanerRasse Lipizzaner

Unterkünfte: Hotel Klub und Hotel Maestoso

Hotel Klub befindet sich im historischen Zentrum von Lipica. Aller Zimmer haben Badewanne und WC, Telefon, Radio. Es gibt auch Sauna im Hotel, Fitnessräume, Klubraum, Restaurant und Aperitifbar.

Hotel Maestoso befindet sich mitten in Lipizza und bietet seinen Gästen den Komfort nach heutigem Geschmack. Das Hotel umfasst 164 Betten in Einzelzimmer, Doppelzimmern und 7 Appartements. Alle Hotelzimmer haben Badewanne oder Dusche und WC, SAT,TV, Telefon, Minibar. Außerdem befindet sich im Hotel ein Kleines Hallenbad mit Sonnenterrasse, Sauna, Fitness, Restaurant, Snackbar, Kasino.

Ausritte, Freizeit, Umgebung

Ausritte auf Zuchtstuten können zeitweise vor Ort gebucht werden. Aufgrund des steinigen Bodens finden die Ausritte nur im Schritt und Trab statt.

Umgebung: Karstland nordöstlich von Triest, nur 5 km von der italienischen Grenze, 40 Minuten von den Adria Stränden. Karstfläche mit Wald, Parklandschaft, Weiden, Seen und Grotten, oft felsig. Ideal auch für Spaziergänge.

Freizeit: Tennis (4 Sandplätze), Tischtennis, Minigolf, Fitnessraum im Klubhotel, Schwimmbad und Sauna (jeweils kostenlos). Gg. Entgelt: 9 Loch Golf Platz direkt vor dem Hotel, Fahrradfahren, Kutschenfahrten. Wanderungen, Spaziergänge, Ausflüge (mit eigenem Pkw) zu den Adelsberger Grotten, zu den Stränden der Adria (ca. 40 Minuten, 16 km) oder nach Italien (ca. 5 km).

Seit langem ist der Lipizzaner mit der Spanischen Hofreitschule in Wien gemeinhin assoziiert, in der die Pferde gemäß der klassischen Reitkunst ausgebildet werden, die im 16. Jahrhundert entstanden ist. Ihre Hauptverwendung sind heutzutage Auftritte bei Shows. Früher wurden sie für den kaiserlichen Hof gezüchtet, für Auftritte, als Reit und Gebrauchspferde und Paradepferde.

Der Name Lipizzaner stammt von seinem Stammgestüt Lipizza in Slowenien. Lipica liegt in der Nähe von Triest, der ital. Name der Ortschaft lautet Lipizza. Im Jahre 1580 wurde mit Pferden der iberischen Halbinsel das Gestüt Lipica und die Rasse der Spanischen Karster begründet, welche seit 1780 Lipizzaner genannt werden. Es gibt gegensätzliche Aussagen darüber, ob auch einheimische Karstpferde Teil des Rassenursprungs waren. Ab dem 18. Jahrhundert beeinflussten neapolitanische, ursprünglich spanische Pferde die Rasse deutlich. Im 19. Jahrhundert veredelte der Araberschimmel Siglavy die Zucht erheblich. Das raue, karge, gebirgige Karstgebirge, in dem Lipica liegt, hat bei den Lipizzanern Langlebigkeit, Gesundheit, starke Knochen, harte Hufe, Zähigkeit und Widerstandsfähigkeit bewirkt. Die Pferde brauchen diese Lebensbedingungen: Bei der im Jahre 1915 erfolgten kriegsbedingten Evakuierung in ein milderes Klima sind viele der Tiere verloren gegangen. 1920 stritten sich Österreich und Italien um das Gestüt, der Bestand wurde deshalb geteilt. Der österreichische Teil wurde in das heutige Bundesgestüt Piber in Köflach gebracht, das nahe Graz in der Steiermark liegt. Eine weitere Evakuierung folgte im Zuge des zweiten Weltkrieges nach Hostau. Die überlebenden Tiere kamen nach Piber zurück. Das Gestüt Piber versorgt die Spanische Hofreitschule in Wien mit den bekannten Schulhengsten. Lipizzaner werden heute in praktisch ganz Europa gezüchtet, vor allem aber in den staatlichen Bundesgestüten des ehemaligen Österreich Ungarischen Reiches in Köflach in Österreich, der Slowakei (Topolcianky), Kroatien (bei Djakovo), Ungarn (Szilvásvárad) und Rumänien sowie von zahlreichen Privatzüchtern.

Ausritte auf Zuchtstuten können zeitweise vor Ort gebucht werden. Aufgrund des steinigen Bodens finden die Ausritte nur im Schritt und Trab statt. Berühmteste Liebhaberin war sicherlich Kaiserin Sisi zwei edle Schimmel standen ihr als persönliche Reitpferde zur Verfügung. Nach Wien an die Hofreitschule kamen die Pferde bis 1920 aus Lipica, seitdem aus Piber. In Lipica finden wir bis heute eine bedeutende Zucht mit einer eigenen Hofreitschule.