13 Gründe - Besuchen Sie Kroatien

Die kroatische Geschichte reicht weit in die europäische Kultur zurück und Kroatien ist reich an architektonischen Artefakten. Diese Artefakte sind auf vielen Landkarten Kroatiens verzeichnet.

Olivenbäume in KroatienOlivenbäume in Kroatien

1. Es gibt tausend und einen Grund Kroatien zu Besuchen!

Sei es einfach der Wunsch nach einem angenehmen und gelungenen Urlaub, sei es der Wunsch, die kulturhistorischen Denkmäler zu erkunden. Andere werden kommen, um beim Tauchen und Segeln den stressigen Alltag zu vergessen und die unberührte Natur zu genießen. Alle jedoch wird die reiche Pflanzenwelt besonders tief beeindrucken.

Kroatien kennen zu lernen ist wegen der Fülle der Angebote nicht leicht. Es lohnt sich, denn es erfüllt viele Urlaubswünsche: alte Schlösser und Thermalquellen, reiche Jagdgründe, Fahrten durch Weinstraßen, Skigebiete nahe am Meer, eine reichgegliederte Küste mit zahlreichen Inseln und ein interessantes Kulturerbe.

Das Hauptziel touristischen Erlebens ist zwar die Adria, doch ist Kroatien auch im Landesinneren außerordentlich reizvoll. Mit den Wäldern und Karstflüssen von Lika, den Plitwitzer Seen, den Kornkammern Slawoniens und den malerischen Hügeln im Hrvatsko Zagorje. Obwohl Kroatien eines der kleinsten Länder Europas ist, bietet es dennoch auf engstem Raum eine Vielfalt, die andere Länder nicht bieten können.

2. Die Größe Kroatiens

Geographisch gehören zu Kroatien 1777 km der Küste des Adriatischen Meeres (ohne die Länge der Inselküsten). Das sind 1185 große und kleinere Inseln, Klippen und Riffe, wobei nur 66 bewohnt sind. Die Geschichte des Landes der tausend Inseln ist also nicht bloß ein Kindermärchen...

3. Kroatien und seine Inseln

Die Leuchttürme, Halbinseln und Inseln gehören Ihnen! Zumindest im Urlaub haben Sie die Sorgen hinter sich gelassen. Eine Gelegenheit, Kroatien mit seiner eigenen Natur zu entdecken. Genießen Sie den selbst gefangenen Fisch, schwimmen Sie in der eigenen Bucht, ohne Nachbarn und ohne Zuschauer. Nur Sie und die Menschen, die Sie gern haben.

Hier sind Sie in Kroatien angekommen, auf Ihrer Insel, die nur IHNEN gehört!

Jede ist einmalig, alle sind anders, denn die geschriebene Geschichte hat ihr individuelles Schicksal. Um diese Inseln wurde oft gekämpft. Große Künstler und mächtige Herrscher kapitulierten vor Ihrer Schönheit und Lieblichkeit.

4. Charakteristik der Adriatischen Inseln

Jede adriatische Insel hat ihre eigene, besondere Schönheit. Hier werde ich Ihnen einige Vorstellen. Die Insel Krk ist die größte Insel Kroatiens mit einer Gesamtfläche von 409 Quadratkilometern. Die längste Kroatische Insel ist die Insel Hvar. Sie ist 68 km lang. Die höchste Insel ist Brac mit dem Berg Vidova Gora (779 m). Die Insel Mljet ist die am meisten bewaldete Adriainsel. Die sonnigste Adriainsel ist die Insel Hvar mit 2718 Sonnenstunden pro Jahr.

5. Wenn die Matrosen aus den Weiten der Weltmeere zurückkehren

Dies ist ein erster Teil von dem, was wir von den kroatischen Inseln erzählen könnten. Alles weitere, und das ist noch eine ganze Menge, werden Sie selbst entdecken, wenn Sie dieses Land kennen lernen. Jede Insel ist ein Kapitel für sich, schön, einmalig und - nur für Sie. Hier wird Leben und Zeit anders gemessen, Zeiten vergehen, ehe lang erwartete Seefahrer wieder zurück in die Heimat kommen. Die Muttersprache haben sie nicht verlernt, aber sie sprechen sie mit fremdem Akzent. Seit jeher wurden die Inseln nach der Suche nach einem besseren Leben verlassen, ihr Herz allerdings blieb für immer auf den Inseln.

6. Flora und Fauna auf den Inseln Kroatiens

In Kroatien wachsen ungefähr 4300 Pflanzenarten. Die Inseln waren für viele endemische Arten gut geeignet. Die Insel Krk ist mit 1430 Pflanzenarten und 43 Inselendemen in dieser Hinsicht jedoch die reichste Insel.

Der Gänsegeier, einer der größten europäischen Vögel, dessen wichtigster Lebensraum die senkrechten Felsen der Insel Cres sind, gilt als Symbol und "Schutzherr" der Inseln.

7. Insel Korcula und Moreska

Moreska in KorculaInsel Korcula ist nach Lokrum und Insel Mljet die waldreichste kroatische Insel. Wie wahr es ist, daß Ortschaften und Inseln untereinander große Unterschiede aufweisen, zeigt wohl am besten die Insel Korcula. Hier gibt es mehr Denkmäler, Legenden und Geschichten als anderswo. Sie finden bekannte Orte wie Korcula, Lumbarda, Vela oder Luka. In Lumbarda wurde ein griechisches Psephismus gefunden, der älteste Schriftfund Kroatiens.

Nach der Legende wurde Korcula vom trojanischen Helden und Gründer von Padova, Antenor im 12. Jahrhundert vor Christi gegründet. Bei den antiken griechischen und römischen Schriftstellern wird die Stadt Korkyra Melania bereits erwähnt, die von den griechischen Kolonisten aus Knidos gegründet wurde und schon im 4. Jahrhundert eigenes Geld prägte. Die lateinische Version des Namens ist Corcyra Nigra, das schwarze Korkyra, benannt nach den dichten Wäldern der Insel.

Viele Zeugnisse aus dem 13. Jahrhundert sprechen von einem hochentwickelten Gesellschaftsleben auf der Insel. Im Statut von Korcula aus dem Jahre 1214 ist zum ersten Mal in Europa die Rede vom Verbot des Sklavenhandels. Die Statuten sprechen auch vom Aufbau und von der Verwaltung der Stadtgemeinschaft und waren bis zur Einführung der französischen Verwaltung 1806 gültig. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts fand in der Nähe eine Seeschlacht zwischen den Flotten von Venedig und Genua statt. Der berühmte Reiseschriftsteller Marco Polo kämpfte darin für Venedig. Er soll laut manchen Zeugnissen auf Korcula geboren sein.

Die Insulaner von Korcula waren prominente Steinbildhauer, Schiffsbauer und Seefahrer. Ihre Kunst zeigten sie in ganz Dalmatien. Die schönsten Werke der Spätgotik, Renaissance und Barock befinden sich in Dubrovnik und Korcula selbst. Der St. Markus Dom, das wertvollste Gebäude auf Korcula, wurde nach den Plänen eines dubrovniker Baumeisters in über 150 Jahren errichtet.

Die Tradition der Städte vom Ende des 15. Jahrhunderts auf Korcula wurde durch die Tradition des Schwerttanzes Moreska wieder ins Leben gerufen und nur hier erhalten worden. Diese Spiele erinnern an die Kämpfe gegen die Araber und waren im ganzen Mittelmeerraum populär. Allegorien des Guten und Bösen der weiße und der schwarze König kämpfen an der Spitze ihres Heeres. Zum Glück trägt stets der weiße König den Sieg davon.

Heute ist Moreska der einzige Tanz seiner Art im Mediterran, der in seiner originalen Form einige Jahrhunderte erhalten ist und in welchem 30 Tänzer in einem harten Kampf um die "Bula", die Auserkorene kämpfen. Wenn Sie in Korcula sind, versäumen Sie nicht die Gelegenheit, sich diesen wirklich einzigartigen Tanz anzusehen. Auf der anderen Seite der Insel Korcula in Blato wird ebenfalls ein interessantes Ritterspiel Kumpanija gespielt, das den früheren Freiheitskampf symbolisiert.

8. Die Halbinsel Peljesac

Da die Halbinsel Peljesac sehr schmal, aber über 50 km weit in die Adria hinausreicht, ist der Jodanteil in der Luft sehr hoch. Deshalb sieht man Kenner mit Leiden wie Bronchitis oder Asthma schon zur frühen Morgenstunde am Strand spazieren gehen. Wenn Sie an den Strand gehen, denken Sie bitte daran, dass der hohe UV-Anteil der Sonnenstrahlung Hautverbrennungen, besonders in den ersten Tagen, hervorrufen kann. Deshalb sollten Sie sich mit entsprechender Salbe mit hohem UV Faktor oder anderen Vorkehrungen schützen.

Besonders Kleinkinder sollten sich bei starker Sonnenstrahlungen, in der Zeit von 12h bis 15h nur im Schatten aufhalten. Obwohl es offiziell für eine Halbinsel gehalten wird, gleicht das Leben auf dem Peljesac dem auf einer Insel. Korcula und Peljesac sind nur durch einen schmalen Kanal getrennt.

An der südlichen Küste der Halbinsel Peljesac befindet sich Viganj. Ein Ort reich von Seefahrern - mit touristisch-gastronomischer Tradition. Die Bucht ist wegen ihres milden Klimas und des Maestrals, der im Sommer weht, ideal zum Segeln. Hier finden alljährlich Meisterschaften im Windsurfen statt. Neben dem herrlichen Strand, der ca. 500 m lang ist, dichten Pinienwäldern und einsamen FKK-Stränden bietet Viganj alternativ die Möglichkeit zum Bergsteigen. Sie können den wunderschönen Ausblick in einer Gipfelhöhe von 961 m auf dem Sveti Ilija über die Landschaft genießen.

9. Schönheit Süddalmatiens

Der äußerste Süden Kroatiens beginnt mit der Region um Dubrovnik. Eine Art Tor stellt die Bucht Malostonski zaljev dar, die sich in das Festland an der Stelle einzog, wo sich die gebirgige Halbinsel Peljesac gänzlich der Hauptküste angenähert hat. Diese malerische Bucht kann auf die höchste Sauberkeit des Meeres stolz sein, weswegen sich hier die bekanntesten Zuchtplätze für Austern an der Adria befinden.

Vor der Küste des Gebietes um Dubrovnik liegen mehrere herrliche Inseln, Elafiti-Inseln genannt, bekannt wegen prachtvoller alter Sommerresidenzen, die sich in die subtropische Vegetation einfügen. Von den Elafiti-Inseln ist Sipan die größte, jedoch gilt vielen die kleine Insel Lokrum, vor der alten Stadt Dubrovnik, als die schönste. Der größere Teil der Insel ist mit Macchia bewachsen, so hoch wie ein Urwald. Um das ehemalige Benediktinerkloster aus dem 11. Jahrhundert ist ein Park mit vielfältigen subtropischen Pflanzen angelegt. Mit dieser Harmonie von Natur und menschlicher Zivilisation im äußersten südlichen Kroatien endet auf einer schönst möglichen Weise unser gemeinsamer Exkurs durch die Naturschönheiten, die Smaragde von Kroatien.

10. Das Meer bedeutet das Leben

Es gab viel und nahm auch viel. Die Küste, ein Abschiedsort für all jene, die von hier aus ins Unbekannte hinaus zogen. Einige nur für kurze Zeit, andere für immer. Die Küste, ein Wiedersehensort für die, die gewartet haben und die, die zurückkamen. Lieder über die Inseln handeln von nachdenklichen Blicken, die den Schiffen folgen. Sie handeln auch vom Glück bei jedem Wiedersehen und erzählen von Fisch, Feigen und Wein.

Die Farbe der Adria zu beschreiben ist wohl schwer, kaum einer wird dazu imstande sein. Manchmal ist sie dunkelblau, dann wieder grünlich, immer abhängig von der Tages- und Jahreszeit, andererseits vom Lauf der Sonne in tausend Nuancen. Immer herrlich und nie wiederkehrend.

Lesen Sie die Aufzeichnungen eines alten Fischers: Die See macht süchtig, ihr kann man nicht widerstehen. Die See ist Schicksal, Fluch und Glück auch Bedrohung und Eid.

11. Einige Nationalparks in Kroatien

Die Kornati-Inseln liegen in Norddalmatien, unweit von Sibenik und stellen die am stärksten gegliederte Inselgruppe des gesamten Mittelmeerraums dar. Sie besteht aus etwa 140 unbewohnten Inseln, Inselchen und Riffen mit einer Gesamtfläche von nur etwa 70 qkm.

In unmittelbarer Nähe des Nationalparks Kornati befindet sich noch einer unter Naturschutz stehendes Juwel Kroatiens - der Naturpark Telascica, der die breite und tiefe gleichnamige Bucht auf der benachbarten Insel Dugiotok umfasst. Charakteristisch für die Kornati-Inseln sind ihre vielfältig geformten, bizarren und ungewöhnlichen Reliefstrukturen sowie ihre hohen Kliffs.

Der Krka ist unter den Flüssen des kroatischen Karstgebiets sicherlich der großartigste. Er ist wegen seiner zahlreichen Wasserfälle berühmt, die, wie auch die Plitwitzer Seen, durch Ablagerung der Rauwacke, einer besonderen Kalksteinart, entstanden sind. Dieser Nationalpark umfasst den größten Teil des Flussverlaufes mit seiner Uferregion, von der historischen Stadt Knin, unweit von seinem Ursprung, bis zu einer anderen historischen Stadt, Skradin, wo sich das Flussbett der Krka in eine lange und tiefe Meeresbucht zu verwandeln beginnt. Der Fluss strömt teilweise durch tiefe Schluchten, die sich in die Karsthochebene eingeschnitten haben und bildet mehrere Seen, vor allem zwischen den beiden größten und schönsten Wasserfällen, Skradinski buk und Roski slap.

Die Plitwitzer Seen bilden den bekannteste kroatische Nationalpark, von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Der Hauptanziehungspunkt dieses in der Welt einzigartigen Parks sind 16 Seen, die durch Wasserfälle miteinander verbunden sind.

Die Seen sind durch Ablagerungen von Rauwacke entstanden, einer besonderen Kalksteinart. Der Park umfasst das Quellgebiet des Flusses Korana und ist von dichten und teilweise unkultivierten Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern umgeben. Neben Seen und Wäldern zieren auch mehreren Höhlen, Quellen und Blumenwiesen den Park und unter den zahlreichen seltenen Tierarten, die hier heimisch sind, ist der Braunbär hervorzuheben.ische Netz für die Fischfang Erst wenn Sie mit einem Fischer hinausfahren, werden Sie spüren, dass es etwas in dieser Tiefe gibt, das droht und verführt; alles andere wird unwichtig. Alle Sorgen sind klein, außer der einen, daß das Netz voll wird. Die Nachbarn sind Zeugen, sie begrüßen die Heimkehrer und feiern den guten Fang.

Mehr als ein Jahrtausend ist die berühmte Seetradition Kroatiens bekannt. Seefahrer und Schiffsbauer aus Kroatien haben ihre Kunst und ihr Wissen über alle Häfen und Meere der Welt verbreitet. Geschichten und Schätze brachten dem hier vor Anker gegangenen Schiffe mit, aber auch Kampf und Trauer. Ebenfalls nah beieinander liegt auch Alt und Neu auf den Inseln. Hier finden immer noch Prozessionen statt, hier begegnen Sie immer noch Heiligen, zu denen um Schutz von der Willkür der Elemente und vor Krankheiten gebeten wird. Die Moderne Zivilisation aber hielt auch Einzug in viele Bereiche, so dass heute das Leben um ein Vielfaches leichter ist.

12. Guten Appetit und Prost

Das auch die Feinschmecker unter Ihnen nicht zu kurz kommen, wird Sie bestimmt besonders freuen. Denken Sie nur an die leckeren Fischsorten, Krebse und Muscheln, die hier frisch auf den Tisch kommen. Aber auch die kostbaren und seltenen Trüffel, die in den Wäldern der Halbinsel Peljesac gefunden werden.

Üppige Weingärten und der Sinn der Bevölkerung, sich selbst und lieben Gästen Gutes zu tun, führten zu berühmten und geschätzten Weinsorten. An der Küste sind Rotweine beliebt wie im Süden Plavac, Dingac und der Postup.

Aber all dies ist nur ein kleiner Teil von dem, was Küche und Keller der kroatischen Inseln zu bieten haben. Denn jede Gegend hat Ihre eigenen Besonderheiten und Spezialitäten, die alle entdeckt werden wollen.

13. Die Glockentürmen Kroatien

In den Städten an der Küste und auf der Adriainseln sind sie der erste Willkommensgruß und das letzte Zeichen zum Abschied. In Nordkroatien lotsen sie wie Leuchttürme die Reisenden in Ihre Mauern.

Dieses ausgeprägte Merkmal des Stadtbilds machte im Laufe der Zeit viele Veränderungen durch: Aus den vorromanischen Glockentürmen mit durchgehend geschlossenen Fassaden gingen die Türme der Gotik (12 Jh.) hervor. Dann kamen schließlich die abgeklärten Formen der Renaissance (16 Jh.) und die Verspieltheit des Barock, in dem man die Kirchtürme mit bronzgedeckten Zwiebeltürmchen schmückte.

Die Domkirche von Korcula rühmt sich des am reichsten verzierten Glockenturms mit Formen aus Gotik und Renaissance.

Der Glockenturm des Trogirer Doms ist einmalig in seiner Art und zeichnet sich durch eine jeweils unterschiedliche stilistische Gestaltung der einzelnen Geschosse aus:

Das Erdgeschoss ist Romanisch, das erste Obergeschoss ist frühgotisch, das zweite spätgotisch, das dritte trägt Merkmale der Renaissance, die Skulpturen an den Ecken des Kirchturmdaches sind in manieristischer Art geschaffen und wurden im Barock angebracht.